Diese Zeilen schreibe ich Ihnen ganz persönlich.
Martin Gensert
Geschäftsführer MWPKomSoft
Entwickler von ULLA
Warum gibt es Manty?
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich Manty entwickelt habe – und warum Sie ihn kostenlos nutzen können.
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:
Manty ist ein Teil meines beruflichen Erbes. Ich möchte, dass nicht nur mein Wissen bleibt, sondern auch die Erfahrung, wie man aus einer scheinbar einfachen Rechtsfrage die entscheidende nächste Frage entwickelt.
Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit Unterhalt. Ich habe Unterhaltsfälle bearbeitet, Unterhaltsstellen aufgebaut, Seminare gegeben und ULLA entwickelt.
Dabei ist viel Wissen entstanden. Nicht nur Wissen aus Gesetzen und Rechtsprechung, sondern vor allem Erfahrungswissen aus der täglichen Praxis.
Heute bin ich älter geworden. Und irgendwann habe ich mir die Frage gestellt:
Was geschieht mit diesem Wissen, wenn ich eines Tages nicht mehr da bin?
Wissen sollte seinen Besitzer überleben
Wenn ein erfahrener Mitarbeiter nach 30 oder 40 Jahren seinen Arbeitsplatz verlässt, geht häufig etwas verloren, das in keinem Kommentar steht:
Warum muss ich an dieser Stelle besonders aufpassen?
Welche Folge hat meine Entscheidung später?
Und manchmal ganz einfach:
Was passiert eigentlich, wenn …?
Genau dieses Wissen wollte ich nicht verloren gehen lassen.
Deshalb habe ich begonnen, es systematisch aufzuschreiben. Daraus ist eine umfangreiche Wissensdatenbank mit inzwischen mehreren hundert Dokumenten entstanden.
Und daraus entstand schließlich Manty.
Warum Manty?
Manty macht dieses Wissen zugänglich.
Sie müssen nicht hunderte Dokumente durchsuchen. Sie stellen Ihre Frage so, wie Sie sie einem erfahrenen Kollegen stellen würden.
Manty versucht, in meiner Wissensdatenbank die passende Antwort zu finden.
Dabei darf Manty auch sagen: Diese Frage ist nicht eindeutig geklärt. Denn auch zu erkennen, wo die gesicherte Rechtslage endet, gehört für mich zu guter Facharbeit.
Manty kann sich allerdings irren. Er soll deshalb niemals die eigene fachliche Prüfung ersetzen.
Manty soll beim Denken helfen – nicht das Denken übernehmen.
Und warum kostenlos?
Nicht, weil dieses Wissen nichts wert wäre.
Sondern weil es mir etwas wert ist, dass es weiterlebt.
Wenn meine Erfahrungen auch in einigen Jahren noch jemandem helfen, einen schwierigen Unterhaltsfall zu verstehen, eine richtige Entscheidung zu treffen oder auch nur die richtige Frage zu stellen, dann hat sich die Arbeit gelohnt.
Was bleibt?
Diese Frage beschäftigt mich schon länger. Deshalb trägt auch mein Buch den Titel „Was bleibt“. Darin erzähle ich die Geschichte hinter ULLA und von meinem beruflichen Weg, den Ideen, Erfolgen und Widerständen.
Manty ist für mich die Fortsetzung dieser Geschichte.
Vielleicht stellt irgendwann jemand Manty eine Frage, wenn ich selbst sie längst nicht mehr beantworten kann.
Dann ist etwas geblieben.
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